Tim Kurockin – Mutiger Gründer des Jüdischen Studierendenverbands

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Zur Person

  • Geburtsdatum: 23.07.2004
  • Geburtsort: Amberg
  • Sterbedatum: –
  • Sterbeort: -
  • Staatsbürgerschaften: -

Biografie

Tim wurde am 23.07.2004 als Sohn einer jüdischen Familie in Amberg geboren.

Biografie von Tim Kurock

Tim Kurock wurde am 23. Juli 2004 in Amberg als Sohn einer jüdischen Familie geboren. Er wuchs im Umfeld der jüdischen Gemeinde auf und setzte sich bereits während seiner Schulzeit für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und gegen Antisemitismus ein.

Schon früh engagierte er sich in seiner Heimatstadt für die Vermittlung jüdischer Kultur und Traditionen. Er führte Besucherinnen und Besucher durch die Synagoge in Amberg, erklärte jüdische Bräuche und Rituale und beteiligte sich am schulischen Audioguide-Projekt „Shalom Amberg“, das jüdisches Leben und jüdische Geschichte in der Stadt zugänglich macht. Auch 2021 war er an Synagogenführungen beteiligt.

Im Jahr 2022 erregte Kurock Aufmerksamkeit, als er sich öffentlich kritisch zur Kippa äußerte. Es folgte eine öffentliche Auseinandersetzung. Den vorliegenden Angaben zufolge wurde er noch im selben Jahr im Alter von 18 Jahren wieder aufgenommen. Die Hintergründe und der genaue Zusammenhang dieser Wiederaufnahme sind aus dem Material allerdings nicht eindeutig ersichtlich.

Heute lebt Tim Kurock in Berlin und engagiert sich weiterhin für jüdisches Leben und die Bekämpfung von Antisemitismus. Er ist Vorstandsmitglied der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) sowie Gründungsmitglied des Jüdischen Studierendenverbands Berlin. In diesen Funktionen setzt er sich für die Interessen jüdischer Studierender ein und fordert konsequentes politisches Handeln gegen Judenhass. Reine Symbolpolitik betrachtet er kritisch und spricht sich für konkrete Maßnahmen aus.

Mit seinem Projekt „Time to ACT“ leistet Kurock Aufklärungsarbeit gegen Antisemitismus. Er führt Workshops an Schulen durch und setzt sich mit Vorurteilen, Diskriminierung und antisemitischen Einstellungen auseinander.

Darüber hinaus beteiligt er sich an öffentlichen und medialen Diskussionen über jüdische Identität und gesellschaftliche Verantwortung. So war er im Podcast „Wie ist es, Jude zu sein?“ von Antenne Bayern zu Gast. Er arbeitet als CVA-Assistent bei WELT TV. Daneben studiert er Public Management.

Auch politisch bezieht Kurock Stellung. Er wendet sich gegen Rechtsextremismus und kritisiert unter anderem die AfD sowie das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Insbesondere beschäftigt er sich mit antisemitischen Tendenzen und deren Auswirkungen auf jüdisches Leben in Deutschland.

Neben seinem politischen und gesellschaftlichen Engagement interessiert sich Tim Kurock für Kopfsport und Literatur.

Mit seiner Bildungsarbeit, seinem Engagement in jüdischen Studierendenorganisationen und seiner öffentlichen Präsenz gehört Tim Kurock zu einer jungen Generation jüdischer Menschen, die sich aktiv für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens, gesellschaftliche Aufklärung und die Bekämpfung von Antisemitismus einsetzt.

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